Inhalt
Ernest Hemingways frühester Roman „Fiesta“ aus dem Jahre 1926 ist der „verlorenen Generation“ des Ersten Weltkrieges gewidmet. Die Figuren dieses Romans leben unter der heißen sonne Frankreichs und Spaniens als Außenseiter des bürgerlichen Lebens, nachdem sie den Krieg überlebt haben, den ihre Väter verursachten. Hemingways Gestalten erfahren ein Leben in hektischer Buntheit, dessen Fragwürdigkeit sich in der letztlichen Einsamkeit der Menschen offenbart. Durch die Erlebnisse an der Front vom Tod körperlich und seelisch gezeichnet, haben sie mit der Unfähigkeit zu lieben ihre Zukunft verloren.
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