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Raster des Krieges: Warum wir nicht jedes Leid beklagen
Buch

Raster des Krieges: Warum wir nicht jedes Leid beklagen

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Inhalt

Wenn wir lesen, dass in afghanistan deutsche soldaten sterben, sind wir betroffen. Das schicksal gleichzeitig getöteter ziviler dorfbewohner bekümmert uns deutlich weniger. Der krieg, so erklärt judith butler diese unterschiedliche wahrnehmung, dient uns als deutungsrahmen, nach dem einige leben mehr wert sind als andere. Zugleich ist der krieg nur möglich, weil weitere rahmen oder raster ("frames") den bewaffneten konflikt als notwendig erscheinen lassen.

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