Buch
Tod auf Kredit
- Autor: Louis-Ferdinand Céline
- Jahr: 2005
- Seiten: 704
Leser auf perLibre: 16
Wie immer zeigt sich Celine auch in seinem Roman "Tod auf Kredit" vom Tod besessen, nichts zählt neben der Tatsache, daß eines Tages alle verrecken müssen. Das erklärt seinen Ekel und seine Verzweiflung, seinen Haß. In einer faszinierenden Sprache - bald trockene, bissige, harte mit Argot versetzte Sprachprosa bald nahe am Gedicht hinströmend als dunkle Moll-Melodie - wird in diesem Roman über einen armen Arzt der Klinik einer Pariser Vorstadt soviel ins Bewußtsein gehoben, artikuliert, beleuchtet, erhellt, daß er keiner Rechtfertigung bedarf.
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